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Zahlen zur Stiftung für Nutzungseigentum am Boden finden sich hier: Bilanzen 2010-2015

 

Nach früheren erfolglosen Vorstössen wurde in der Schweiz im Sommer 1967 über eine Volksinitiative (Referendum) abgestimmt, die „Massnahmen zur Verhinderung einer ungerechtfertigten Steigerung der Grund stückpreise, zur Verhütung von Wohnungsnot und zur Förderung einer der Volksgesund heit und der schweizerischen Volkswirtschaft dienenden Landes-, Regio nal- und Ortsplanung" forderte. Als konkrete Massnahme wollten die Initianten Bund und Kantonen ein grundsätzliches Vorkaufsrecht bei Handänderungen einräumen. Die Initiative wurde mit gut 2/3 Nein-Stimmen abgelehnt. Anlass der Volksinitiative war die Sorge über die Bodenpreissteigerungen und die Bodenspeku lation im Verlauf der Hochkonjunktur.
Die bürgerlichen Parteien wendeten sich geschlossen gegen die „sozialistischen Verstaatlichungsabsichten". (Man befand sich noch mitten im Kalten Krieg.) Eine weitere Initiative, die sogenannte „Stadt-Land-Initiative" ent stand in bäuerlichen Kreisen der Westschweiz. Motiviert war sie durch die Sorge um den Erhalt des Landwirtschaftslands. Dementsprechend sah der Initiativtext vor: „Grundstücke dürfen nur zum Eigengebrauch bei nachgewiesenem Bedarf oder zur Bereitstellung preisgünstiger Wohnungen erworben werden. Der Grundstückerwerb zu Zwecken reiner Kapitalanlage oder zur kurzfristigen Weiterveräusserung ist ausgeschlossen." Der Vergleich der beiden Initiativen macht deutlich, dass der Verwendungszweck bzw. Nutzungsaspekt in der zweiten Initiative in den Vordergrund getreten ist. Diese Initiative wurde am 4. Dezember 1988 noch deutlicher abgelehnt als ihre Vorgängerin.

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