Titelblatt NEB Broschüre KDie Stiftung für Nutzungseigentum hat eine kleine Broschüre gedruckt. Bitte auf das Bild links klicken, um sie anzusehen oder herunterzuladen. Zum Weitergeben kann sie auch bestellt werden über die Adresse beratung@nutzungseigentum.ch

Zahlen zur Stiftung für Nutzungseigentum am Boden finden sich hier: Bilanzen 2010-2015

 

Wenn wir z.B. die heutigen Bodeneigentumsverhältnisse zurückverfolgen über die Jahrhunderte, entdecken wir, dass der Verteilung des Bodens frühere Machtansprüche und -kämpfe zugrunde liegen: Eroberungen, Herrschaftsrechte, Kolonialismus aber auch Vererbungsverhältnisse, Enteignungen oder die Auswirkungen der Reformation. Mit der Umbildung früherer Gesellschaftsordnungen zu Rechtsstaaten wurde weitgehend der jeweils gerade vorliegende Status quo festgehalten und in die Rechtsordnung übernommen. Machtformen wurden legalisiert zu Rechtsansprüchen. Der Übergang wirkte wie eine Generalamnestie für vergangene Unrechte. Untergründig aber wirken die rechtlichen und wirtschaftlichen Folgen der damals legalisierten Eigentumsverhältnisse bis heute nach.
Die Sonderstellung des Bodens ergibt sich aus dem existentiellen Umstand, dass wir alle als Erdenbürger geboren werden. Man stelle sich vor, es stünde da ein Schild mit der Aufschrift: „Privateigentum, betreten verboten!" Dieser abweisenden inkarnationsverhindernden Tendenz des Privateigentums an Grund und Boden gegenüber stellt sich die natürliche Empfindung ein: die Erde kann nur Menschheitseigentum sein. Was wir mit eigenen Händen schaffen unterliegt zu Recht den Eigentumsrechten. Den Boden aber hat niemand hergestellt, die Natur stellt uns ihn und seine Fruchtbarkeit zur Verfügung. (Udo Herrmannstorfer an der Delegiertenversammlung der CoOpera Sammelstiftung PUK am 19.6.2013)

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