Titelblatt NEB Broschüre KDie Stiftung für Nutzungseigentum hat eine kleine Broschüre gedruckt. Bitte auf das Bild links klicken, um sie anzusehen oder herunterzuladen. Zum Weitergeben kann sie auch bestellt werden über die Adresse beratung@nutzungseigentum.ch

Zahlen zur Stiftung für Nutzungseigentum am Boden finden sich hier: Bilanzen 2010-2015

 

Konkret soll die Zugänglichkeit durch einen möglichst oft dem See entlangführenden Seeuferweg umgesetzt werden. Dies ist, wo nicht anders möglich, durch einen Steg im See realisierbar. Von bürgerlicher Seite wird dieses Begehren mit dem Argument des Eingriffs in das Eigentum bekämpft. Dieses Eigentum ist allerdings mehrheitlich nicht einmal unbeschränktes Privateigentum, wie die NZZ am 15.7.2013 berichtet:
„Rund 95 Prozent der zürcherischen Seeuferstrecke bestehen aus aufgeschüttetem Land, aus Konzessionsland. Längere natürliche Uferpartien gibt es nur noch in Feldbach und bei der Halbinsel Au in Wädenswil. Das Land wurde im19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts dem See abgerungen. Weil das sumpfige Gebiet als ungesund galt und die Bewirtschaftung oft teuer war, übergab es der Kanton den Erstellern – und zwar nicht als zeitlich befristete Konzession, sondern zu Eigentum, wie der Rechtsexperte Vogel bereits 2012 in einem viel beachteten und auch im Bundesgerichtsurteil zitierten Aufsatz festhielt." Soweit die Privatisierung von Gemeingütern noch nicht vollendet ist, soll sie noch vollendet werden:
„Die Konzessionen sollen abgeschafft und die damit verbundenen Eigentumsbeschränkungen aufgehoben werden. Vogel sagt: «Sicher ist aus meiner akademischen Sicht, dass die Konzessionen heute quer in der Landschaft stehen und nicht ewig aufrechterhalten werden können. Politisch diskutiert werden sollte, wie und zu welchem Preis man sie liquidieren kann.»"
Quer in der Landschaft steht dieses Rechtsinstitut allerdings nur, weil die Absolutsetzung des Eigentums in den vergangenen Jahrzehnten – nicht zuletzt auch durch die Diskussionen um die verschiedenen Bodenrechtsinitiativen – fast ohne Widerspruch geblieben ist.

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