Titelblatt NEB Broschüre KDie Stiftung für Nutzungseigentum hat eine kleine Broschüre gedruckt. Bitte auf das Bild links klicken, um sie anzusehen oder herunterzuladen. Zum Weitergeben kann sie auch bestellt werden über die Adresse beratung@nutzungseigentum.ch

Zahlen zur Stiftung für Nutzungseigentum am Boden finden sich hier: Bilanzen 2010-2015

 

v.a. des Wohnungsbaus, sehr oft in der Form des genossenschaftlichen Wohnungsbaus. Die Gemeinde kauft (aus Steuermitteln) Boden und stellt diesen zu günstigen Konditionen Wohnbaugenossenschaften zur Verfügung. Man kann auch sagen: mit Steuermitteln wird die Grundrente garantiert. Trotz solchen grundsätzlichen Vorbehalten soll hier der soziale oder genossenschaftliche Wohnungsbau nicht kritisiert werden. Man kann gerade in Zürich davon ausgehen, dass durch diesen die Wohnqualität der Stadt erhalten oder wieder hergestellt wurde.
Seit 1907 stellt die Stadt Zürich Land für den gemeinnützigen Wohnungsbau zur Verfügung; bis heute sind so gut 150 Hektaren abgegeben worden, was etwa 210 Fussballfeldern entspricht. Zuerst wurde der Boden verkauft, seit Anfang der 1950er Jahre wird er in der Regel im Baurecht abgegeben. Die Stadt Zürich hat gesamthaft 207 Baurechtsverträge abgeschlossen, die ihr jährliche Einnahmen von 21,7 Millionen Franken einbringen. Auf 105 Arealen mit einer Gesamtfläche von gut 60 Hektaren stehen Siedlungen des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Daneben gibt es Baurechte für Ein- und Mehrfamilienhäuser, meist Denkmalschutzobjekte, Gewerbeliegenschaften, Restaurants und Sportstätten.(NZZ 8.4.13)
Die Behörden einer Nachbargemeinde Zürichs (Zumikon) stellten fest, dass die Einwohnerschaft immer älter wird und die soziale Durchmi­schung ge­fährdet ist, weil junge Famili­en es sich nicht leisten können, die in dieser Gemeinde verlangten Mie­ten zu bezahlen. Die Gemeinde entwickelte 2011 die Idee, dass Familien mit einem Jahreseinkommen von bis zu 130'000 Franken (!) Mietkostenzu­schüsse erhalten sollten. (NZZ 29.7.2011) Die Idee wurde zwar nicht umgesetzt. Die Bereitschaft zur Symptomtherapie bzw. die Weigerung, sich mit den Ursachen zu beschäftigen, sind aber deutlich.
Neben der staatlichen gibt es auch eine private Subventionierung: „Viele global tätige Grossunternehmen im Wirt-schaftsraum Zürich bringen ihre temporär in der Schweiz anwesenden ausländischen Arbeitskräfte ... entweder in eigens dafür angemieteten Wohnungen unter, oder sie gestehen ihnen grosszügige Mietzinszuschüsse zu. Bereits das mittlere Kader erhält monatliche Beiträge bis zu 9000 Franken, das obere weit mehr. Für Topleute werden auch schon einmal über 20 000 Franken bezahlt." (NZZ 23.7.2011)

Impressum: Stiftung für Nutzungseigentum am Boden, Talweg 17, 3063 Ittigen. 031 921 88 22 | Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Website: smart-web.ch