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Zahlen zur Stiftung für Nutzungseigentum am Boden finden sich hier: Bilanzen 2010-2015

 

Es gibt Milliarden, die stehen für ein öffentliches Drama in unbegrenzter Fortsetzungsfolge, z.B. die derzeit etwa 14 Mrd. Schulden der Invalidenversicherung. Es gibt andere Milliarden, von denen redet man kaum oder man nimmt sie einfach so hin, je nach Standpunkt mit Freude. Zum Beispiel die 664 Mrd Wertsteigerung der Schweizer Immobilien innerhalb der letzten 10 Jahre (= 66.4 Mrd / Jahr). Bei den Sozialwerken, zu denen die IV gehört, kritisiert man notorisch die Umverteilung. Die (gewollte) Umverteilung bei der AHV besteht darin, dass zwar alle dieselben Lohnprozente einzahlen, Wenigverdiener aber relativ mehr Rente erhalten. Christian Wanner sprach in einer Rede 2010 von „massiver Umverteilung". Ich nehme einmal an, dass es sich um 10-15 Mrd. jährlich handelt. Diese 14 Mrd. IV-Schulden bzw. jährlich 10-15 Mrd AHV-Umverteilung von reich zu arm können neben die 66 Mrd. Umverteilung von (Immobilien-)Besitzlosen (Mieter = 60%) zu Besitzenden (Wohneigentümer = 40%) gestellt werden. Noch anders ausgedrückt: mit der jährlichen Wertsteigerung der Immobilien könnten etwa 4.5 mal die gesamten AHV-Renten pro Jahr bezahlt werden. Die Folgerung aus diesen Zahlen: ja, wir leben in einem Umverteilungsstaat.

Einige Details aus dem Beitrag von Daniel Hug in der NZZ am Sonntag vom 19.1.2014:

Seit 2003 ist in der Schweiz der Wert
• von Einfamilienhäusern um 70% auf 840 Mrd. Fr.,
• von Eigentumswohnungen um 90% auf 668 Mrd. Fr.,
• und aller Mietwohnungen um 52% auf 797 Mrd. Fr. geklettert.
Die Fachleute von Wüest & Partner, einer führenden Immobilienberatungsfirma, haben errechnet, dass der Wert aller Wohnimmobilien in der Schweiz seit 2003 um 939 Mrd. Fr. zugenommen hat (Grafik 1). Zieht man davon die Neuinvestitionen in den Wohnbau ab (zirka 275 Mrd.), verbleibt eine substanzielle Wertsteigerung von 664 Mrd. Fr. Das entspricht einem Plus von fast 50% über die letzten zehn Jahre.

 

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